Katze

Nahrungsergänzungsmittel Katzen – das ist wichtig

Nahrungsergänzungsmittel Katzen – das ist wichtig

Katzen benötigen bestimmte Nährstoffe, damit sie gesund bleiben. Diese befinden sich in der Regel allesamt im Alleinfutter, welches auch als solches gekennzeichnet ist. Je nach Zustand, Alter und körperlichen Eigenschaften der Katze, kann es aber sein, dass sie ergänzend dazu noch weitere Nährstoffe erhalten muss. Am besten geht das mit der Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln, die perfekt auf die Bedürfnisse der Samtpfoten abgestimmt sind.

Unser Ratgeber gibt Auskunft über die wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel für Katzen und wie man sie ihnen verabreicht. Katzenhalter bekommen außerdem wertvolle Tipps zur Fütterung ihres geliebten Tieres.

Benötigt meine Katze Nahrungsergänzungsmittel?

Ob eine Katze Nahrungsergänzungsmittel benötigt oder nicht, lässt sich nicht pauschal beantworten. Abhängig ist das unter anderem vom Allgemeinzustand der Katze, ihrem Alter und eventuellen Erkrankungen. So benötigen einige Katzen mit erhöhtem Nährstoffbedarf zusätzliche Nährstoffe, die sie durch das Alleinfuttermittel nicht zur Genüge bekommen. Für diese Fälle gibt es die speziellen Nahrungsergänzungsmittel.

https://www.istockphoto.com/de/foto/hungrige-katze-sitzt-vor-einem-emty-essen-gericht-und-schaut-in-die-kamera-gm1224350561-359964757?phrase=katze%20frisst

Taurin ist für Katzen überlebenswichtig

Für Katzen ist es sehr wichtig, dass sie eine ausreichende Menge an Taurin über ihre Nahrung erhalten. Grundsätzlich gelingt das über das normale Alleinfuttermittel. Zu beachten ist jedoch, dass sich in gekochtem Fleisch generell weniger Taurin befindet als in rohem.

Taurin kann man seiner Katze auch in Form von Snacks füttern. Bisher wurden im Falle einer Überdosierung noch keine negativen Auswirkungen festgestellt, stattdessen scheidet der Katzenkörper den Überschuss einfach aus.

Katzen benötigen Nahrungsergänzungsmittel unter anderem zur Stärkung ihres Immunsystems. Dafür stehen bei uns verschiedene Katzen-Immunität-Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung.

Zusätzliche Vitamine

Katzen müssen auch viele wichtige Vitamine erhalten. Eine besonders große Bedeutung kommt dabei dem Vitamin A zu. Es ist gleichsam wichtig für Augen, Haut und Haare der Tiere. Besteht ein Mangel, kann das Erkrankungen der Augen und Probleme mit der Haut zur Folge haben.

Wichtig: Es sollte ein Überschuss vermieden werden, da dieser zu Veränderungen des Skeletts und Wachstumsstörungen führen kann. Ausgewachsene Katzen, mit einem Gewicht von 3 Kilogramm, benötigen ungefähr 300 IE (Internationale Einheit) des Vitamins täglich.

Weiterhin sollten Katzen folgende Vitamine mit ihrer Nahrung aufnehmen:

  • Vitamin D ist für die Regulierung des Calcium- und Phosphathaushalts verantwortlich. Zudem unterstützt es Knochen, Niere, Milchdrüse, Darm und Gebärmutter. Oft leiden reine Wohnungskatzen an einem Vitamin-D-Mangel. Katzen, die regelmäßig nach draußen dürfen, können es aus Vitamin D3 über das Sonnenlicht synthetisieren. Während ein Mangel zu Rachitis führen kann, ist im Falle eines Überschusses die Verkalkung der Gefäßwände möglich.
  • Vitamin E – das fettlösliche Vitamin ist für den Schutz der im Körper vorkommenden Fette und Lipide vor freien Radikalen verantwortlich. Es handelt sich bei diesem Vitamin um ein Antioxidans. Erwachsene Katzen benötigen am Tag etwa 2 Milligramm Vitamin E. Kitten oder trächtige Katzen haben einen höheren Bedarf.
  • Vitamin C – Katzen bilden es selbst im Körper, allerdings nur in geringer Menge. Deswegen müssen sie es zusätzlich durch die Nahrung erhalten. Dabei sorgen 100 bis 300 Milligramm Vitamin C für die Unterstützung des Immunsystems. Besonders wichtig ist ausreichend Vitamin C im Falle von Stress, Krankheiten und im fortgeschrittenen Alter.

Die Katze hat ein gesundheitliches Problem, wie Nierenfunktionsstörungen? Dann kann eine Nahrungsergänzung für Katzen-Niere sinnvoll sein.

Mineralstoffe

Mineralstoffe sollten ebenfalls in der Katzennahrung vorkommen. Dabei handelt es sich um Nährstoffe in Form anorganischer Verbindungen. Da sie für den Organismus von Katzen essenziell sind, kann ein Mangel schwerwiegende Störungen auslösen.

Von besonders großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang das korrekte Calcium-Phosphor-Verhältnis, welches bei ungefähr 1,2 zu 1 liegen sollte. Wichtig ist es für einen gesunden Knochenstoffwechsel der Katze.

Die Mineralstoffe Kalium, Chlor und Natrium sind hingegen für die Koordinierung des Wasserhaushalts im Körper sowie die Aufnahme von Nährstoffen verantwortlich.

Katzengras und Malzpaste

Katzen fressen hin und wieder Gras, weil ihnen dieses bei der Verdauung hilft. Besonders dann, wenn sich Katzen ausgiebig geputzt haben, kann das Gras dabei helfen, die Haarballen wieder loszuwerden. Deswegen sollten vor allem Wohnungskatzen immer Zugang zu einem Topf mit Katzengras haben.

In Malzpaste befinden sich wiederum wichtige Ballaststoffe, die dazu beitragen, Futter und Fell zu binden. Dadurch ist ein leichterer Transport durch den Darm möglich. Wissen sollte man jedoch, dass Malzpaste viel Fett und Zucker enthält und deswegen nicht für Katzen geeignet ist, die zu Übergewicht neigen. Weiterhin sollte die Paste auch nicht täglich, sondern nur gelegentlich gegeben werden.

Bierhefe und Biotin

Bierhefe enthält verschiedene Mineralstoffe sowie Vitamine. Ein Übermaß sollte jedoch auch hierbei vermieden werden, da es zur Belastung der Nieren und zu einer Phosphor- oder Calcium-Überdosierung führen kann.

Biotin wird von Katzen normalerweise zur Genüge aus der Nahrung aufgenommen. Wichtig ist es für das Fell und für die Krallen. Besonders Katzen mit langem Fell können einen höheren Biotin-Bedarf haben.

Eine Überdosierung ist hier kaum möglich, da die Überschüsse in der Regel erfolgreich wieder ausgeschieden werden.

Lachsöl

Lachsöl beinhaltet wichtige Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Kreislauf von Katzen sind. Kapseln, die Lachsöl enthalten, können vor dem Füttern geöffnet und anschließend über das Katzenfutter gegeben werden.

Dem fischigen Geruch sind Katzen meist nicht abgeneigt, allerdings sollten diese Kapseln nicht zu oft gegeben werden. Der Bedarf kann von Katze zu Katze variieren, weshalb man sich dahin gehend unbedingt tierärztlichen Rat einholen sollte.

Aminosäuren

Zu den essenziellen Aminosäuren gehört beispielsweise Taurin. Dieses ist zuständig für die neuronale Vernetzung und die Regulierung des Herzschlags. Während eine Überdosierung nicht möglich ist, kann ein Mangel zu Erblindung, einem gestörten Immunsystem oder sogar einer Versteifung des Herzmuskels führen. Deswegen sollten Katzen pro Tag etwa 100 bis 200 Milligramm Taurin erhalten. Am besten wird dieses in Form von Nahrungsergänzungsmittel zugefüttert.

Sind Nahrungsergänzungen sinnvoll?

In einem guten Katzenfutter, welches als Alleinfuttermittel gekennzeichnet ist, sind alle wichtigen Nährstoffe enthalten, die Katzen für die Aufrechterhaltung ihrer Gesundheit benötigen. Nahrungsergänzungen können dennoch sinnvoll sein, um Krankheiten oder Mangelerscheinungen vorzubeugen. Dabei sollte stets darauf geachtet werden, dass kein Überschuss entsteht, da dieser ebenfalls gefährlich sein kann.

Oft benötigen alte, kranke oder trächtige Katzen Nahrungsergänzungsmittel, da ihr Bedarf an Nährstoffen verändert sein kann. Welche Nahrungsergänzungen dann sinnvoll sind, sollte mit einem Tierarzt besprochen werden.

Die Katze frisst nicht? Was dann zu tun ist, erklären wir in einem anderen Ratgeber.

FAQ

Da das Thema sehr komplex ist, stellt sich für viele die eine oder andere Frage: Welche Vitamine sollten Katzen erhalten und wie äußert sich ein Vitaminmangel bei meiner Katze? In diesem Bereich gehen wir auf die am häufigsten gestellten Fragen ein und beantworten sie.

Welche Nahrungsergänzungsmittel sind für Katzen sinnvoll?

Wichtig für eine Katze sind Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren. Im Normalfall befinden sich diese bereits im Hauptfutter. Allerdings kann es sein, dass die Katze einen veränderten Nährstoffbedarf aufweist, weil sie beispielsweise trächtig oder krank ist. Dann können Nahrungsergänzungsmittel notwendig werden.

Was kann ich meiner Katze an Vitaminen geben?

Während ein Teil der benötigten Vitamine im Körper einer Katze gebildet werden können, muss sie andere mit ihrer Nahrung aufnehmen. Vitamin C, Thiamin und Biotin gehören zu den wasserlöslichen Vitaminen, Vitamin A, D, E und K zu den fettlöslichen. Vitamin A nimmt die Katze zum Beispiel direkt über das Fleisch auf.

Welche Nahrungsergänzungsmittel für alte Katzen?

Alte Tiere haben meist einen erhöhten Bedarf an Vitamin D, den B-Vitaminen und Folsäure. Mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln kann man sie also dabei unterstützen, den Bedarf zu decken.

Wie äußert sich Vitaminmangel bei Katzen?

Bei einem Vitaminmangel kann es zu verschiedenen Symptomen bei der Katze kommen. Möglich sind ein schütteres Fell, Haarausfall und Schuppen. Oft geht damit auch ein Kupfermangel einher, durch den sich das Katzenfell schließlich verfärbt. Durch den Vitaminmangel können sogar Verformungen und Haarrisse an den Knochen auftreten.

Fazit

Ob eine Katze Nahrungsergänzungsmittel benötigt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Meist haben alte, kranke und trächtige Katzen einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen wie Vitaminen, essenziellen Fettsäuren und Aminosäuren. Mangelerscheinungen machen sich bei Katzen oft durch Fell- und Hautprobleme bemerkbar. Doch auch Verhaltensänderungen, wie Apathie oder Appetitverlust können erste Warnzeichen sein.

Damit es der Katze an nichts mangelt, sollte eine Nahrungsergänzung nicht ohne tierärztlichen Rat erfolgen. Ergänzungsfuttermittel für Katzen können auch dann sinnvoll sein, wenn man Krankheiten und Mangelerscheinungen bei den Fellnasen vorbeugen möchte.

Bei Recoactiv bieten wir hochwertige Nahrungsergänzungsmittel für Katzen an, die in der Regel sehr gern angenommen werden. Die Produkte überzeugen durch eine hohe Qualität und können der Katze zu einer besseren Gesundheit verhelfen.